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Wer setzt auf die 47? - Die George-Maciunas-Preisträger Nassauischer Kunstverein, Wiesbaden
In der Ausstellung Wer setzt auf die 47? zeigt der Nassauische Kunstverein alle George-Maciunas-Preisträger seit der ersten Vergabe im Jahr 1992. Die Verleihung an die diesjährigen Preisträger, die dänische Künstlergruppe Superflex, und die Vergabe des Förderpreises an den Kosovaren Driton Hajredini findet anlässlich der Ausstellung Wer setzt auf die 47? in diesem Jahr im Nassauischen Kunstverein statt. George Maciunas war ein Spieler, der sein Glück in der Kunst suchte. Am Anfang gewann er, später verlor er - in der Kunst wie im Leben. Wiesbaden ist die Stadt Der Spieler. Und so ist es nicht ohne Logik, dass er seine Fluxus-Spiele hier begann. Das war 1962, vor 47 Jahren. 47 Jahre war er alt, als er 1978 in New York starb. In Erinnerung an ihn wird in Wiesbaden seit 1992 alle 47 Monate der George-Maciunas- Preis vergeben. Zwei der bisherigen vier Preisträger werden in diesem Jahr 47 Jahre alt werden. Alleiniger Juror des von Ute und Michael Berger vergebenen Preises ist René Block, der sich von dieser Aufgabe mit einer Ausstellung im Nassauischen Kunstverein verabschiedet, die die bisherigen und neuen Preisträger vereint. mehr dazu... |
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Wolfgang Müller - Séance Vocibus Avium. Terror. Revolte. Glück. Neuer Aachener Kunstverein
Séance Vocibus Avium ist eine Ausstellung von Wolfgang Müller (Ulfur Hrodolfsson), die der NAK in inhaltlicher Kooperation mit dem Theater Aachen anlässlich der dortigen Aufführung von „Terror. Revolte. Glück.“ entwickelt hat. Ausgehend von den Fragestellungen des Existenzialismus nach Albert Camus, dem Verhältnis von Individuum und Gesellschaft und dem Konflikt zwischen Freiheit und Einsamkeit, wird das Thema in der Ausstellung des NAK auf die Zeit der frühen 80er Jahre und die Bewegung des Postpunks erweitert. Als „letzte“ breitenwirksame subkulturelle Bewegung greift sie die originären existentialistischen Reibungsflächen Camus‘ nochmals auf und wendet sie von der destruktiven Revolte des Punk hin zu einer progressiven politischen und kulturellen Praxis. Der NAK knüpft über eine Dokumentation der Aachener Szene der frühen 80er Jahre an die Verbindung von Kunst und Punk an und spannt einen Bogen zu der Berliner Punk- und Künstlergruppe Die tödliche Doris, deren Gründungsmitglied Wolfgang Müller war. „Die tödliche Doris“ reizte von der Musik ausgehend mit Zeichnungen, Bildern, Skulpturen, Texten, Fotografien, Filmen und Schallplatten die ästhetischen Kategorien der jeweiligen Medien aus und machte auf diese Weise die Westberliner Musikszene um Punk und Postpunk international bekannt. mehr dazu... |
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Klara Lidén Kunsthalle Fridericianum, Kassel
Das künstlerische Werk von Klara Liden kann als ein kräftiges und freches Konglomerat aus Energie, Aktivismus, Lebhaftigkeit, Instinkt, aber auch aus Bissigkeit, Enttäuschung und Sorge umschrieben werden – immer auf der Suche, gesellschaftliche Konventionen zu brechen. Egal ob sie performativ, aktionistisch, mit Raumkonstruktionen, Installationen oder Video arbeitet, sie bezieht den Rezipienten geschickt, aber behutsam sowohl körperlich als auch mental in ihr Werk mit ein. Körperlich dann, wenn der Besucher aufgefordert ist, filigrane und wackelige Raumkonstruktionen aus Pappe und Wellblech zu erklettern, um zu einem versteckt integriertem Video zu gelangen und mental, wenn sie ihn mit Themen und Bildern konfrontiert, die den Betrachter durchaus auch peinlich berühren können. Schnell wird deutlich, dass ziviler Ungehorsam als zentrales Moment in all ihren Arbeiten steckt, wenn auch manchmal nur subtil und als sanfte Andeutung. Besondere Berühmtheit haben die Videos erhalten, in denen sie selbst als Akteurin auftritt. In Paralyzed (2003) tanzt, springt und hangelt sie sich völlig hemmungslos und ungezwungen vor den Blicken der Passanten durch einen Nahverkehrszug. Doch nicht nur die Reaktion der Mitfahrenden erscheint ihr als Begehren, vielmehr lässt sie ihrem Körper freien Lauf, den in ihr angestauten Unmut und Ärger auszudrücken. mehr dazu... |
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Enrico David : How Do You Love Dzzzzt by Mammy? Kunstmuseum Basel / Museum für Gegenwartskunst
Die Themen der Arbeiten von Enrico David sind so verschiedenartig wie die verwendeten Materialien. Für seine Skulpturen, Gouachen, Stickereien und Fotografien benutzt er Materialien und Motive, die dem Bereich traditioneller Handwerkstechnik oder dem Repertoire modernistischer Designsprache der 1920er und 30er entstammen. Davids vielschichtige persönliche Sprache schafft ein komplexes Geflecht von Erzählungen und Anspielungen, in dem auf derselben Ebene sowohl eine Fülle an literarischen Quellen, wie auch Figuren aus pornografischen Magazinen oder autobiografische Kindheitserfahrungen miteinander verwoben werden. Die Nähe zum Theater ist offensichtlich. Der Künstler schöpft aus Elementen von Bühnenbildern, Requisiten und Charakteren, deren vorgegebene Strukturen und Funktionen er nachahmt oder nach Belieben parodiert. Körper, Gesichter und szenische Darstellungen erhalten die Form von maskenhaften, statischen Bildnissen, die geprägt sind von Diskontinuität und absichtlichem Fehlgebrauch visueller Chiffren. „Genauso wie Lesen zum Transkribieren führt, und Wandlungen in der Ordnung der Dinge oder Wörter vorantreibt, werden Extrakte aus anderen Quellen oder eigenen Gedanken hinzugefügt, um in dem Prozess der Imitation und Integration eine mögliche ‚andere’ Bedeutung zu generieren“ (E. David). mehr dazu... |
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fake or feint - sechs Szenarien zu taktischen Markierungen fake or feint, Berlin
fake or feint ist der Titel eines siebenmonatigen Ausstellungsprojekts zeitgenössischer bildender Kunst, das in zwei Ladenlokalen im Einkaufszentrum Berlin Carré am Alexanderplatz in Berlin stattfindet. Das Projekt ist in sechs aufeinanderfolgende Szenarien gegliedert, die darauf zielen, Konstellationen zu schaffen, in denen künstlerische Arbeiten über inhaltliche wie formale Eigenschaften miteinander kommunizieren. Gezeigt werden Werke international anerkannter KünstlerInnen, die größtenteils eigens für das Projekt entstanden sind. In unterschiedlicher Weise verfolgen sie Formen der Markierung auf Feldern wie Stadtraum, Geschlechterpolitik, Mode, Körperinszenierung, Clubkultur und Entertainment. Die beteiligten KünstlerInnen nutzen dabei die Mittel von Installation, Video und Fotografie bis hin zur ortsspezifischen Intervention. mehr dazu... |
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Justine Frank A Retrospective - Roee Rosen Extra City, Antwerpen
Extra City presents the work of Jewish-Belgian Surrealist Justine Frank; this work has not been exhibited in Belgium since her death in 1943. Frank was born in Antwerp, lived in Paris and died in Tel Aviv. Recent inquiries concerning her life, her ethics and her aesthetics continue to yield contradictory responses and create controversy. Frank was active during several crucial junctures of Twentieth Century culture, yet at each of those junctures she seems to have generated antagonism and confusion in those around her. Frank was a Surrealist during the movement's most radical phase, yet even within that audacious circle they had a problem stomaching Frank's artistic concoction of explicit erotic imagery and Jewish iconography. Furthermore, Frank highlighted her Jewish identity at the time of European Jewry's worst nightmare and near-annihilation; in her depiction of Judaism she intentionally employed imagery culled from the entire genealogy of Western Anti-Semitism; she derided Zionism, yet immigrated to Tel Aviv. mehr dazu... |
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Ali Kepenek : From Beyond and Back DUVE Berlin
...Es ist, als ob Kepenek zu sich selbst sagt: „Ich muss Dich noch einmal einfangen, noch einmal, und noch einmal, und nur noch ein einziges mal bevor Du weg bist.“ Auf eine vieldeutige und beunruhigende Weise balancieren seine Fotografien zwischen Unschuld und Zerstörung. Ali Kepenek’s Fotografien sind kosmopolitisch. Sie beziehen sich vor allem auf ein Leben, dass man nur in Großstädten leben kann – London, Berlin, Bangkok, wo jede Person mit jemand anderes austauschbar ist. Es geht Freundschaften an, und es geht Beziehungen an. Von Zeit zu Zeit werden wir gezwungen uns mit Schmerz zu konfrontieren, nur wegen des unbegrenzten Flusses neuer Empfindungen. In diesem Strudel, hat Kepenek seine Kameralinse auf etwas gerichtet, dass ihm sehr nahe ist – so als wäre sein Gerät keine Kamera sondern ein Spiegel. Er nutzt sie als eine Methode des Widerstandes, ein Schild zwischen ihm und etwas, dass in ihm emotionale Unruhe auslöst. ... (Jan Hietala, 2008) mehr dazu... |
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Simryn Gill: Gathering Museum of Contemporary Art, Sydney
Simryn Gill’s work conveys a deep interest in material culture and in the ways that meaning can transform and translate in different contexts, through her experiments with materials, forms and methods of working, such as collecting, reading, archiving, arranging, casting and photographing. The exhibition includes recent photographic works such as May 2006, a series of more than 800 images Gill took over a month of walks around her Sydney neighbourhood, and Run, which records her visit to the Indonesian island of Pulau Run, once a centre of the spice trade; the book-based installations Untitled and 32 Volumes; and Garland, a floor-based work comprising objects collected from beaches in Malaysia and Singapore over more than a decade. A book, co-published by the MCA and Walther König, will accompany the exhibition. This is the first major monograph to be produced on the artist’s work, and features a rich selection of images from the early 1990s to the present, as well as essays by Tate Modern curator Jessica Morgan, renowned anthropologist Michael Taussig, and exhibition curator Russell Storer. mehr dazu... |
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SOCIAL INTERACTIONS / BETH CAMPBELL / STEPHEN WILLATS SEILER + MOSSERI-MARLIO GALERIE Zürich
Stephen Willats is a pioneer of conceptual art and his varied talents, studies and career have merged to create a body of work which includes objects, films, drawings and photography. Over the past five decades he has investigated networks and cybernetic theories of social interactions and communication as well as feedback. This is infused in his work and chosen media with the collaboration of the community and viewer. The form of structural thought and traditional relationships are presented throughout his oeuvre. Beth Campbell’s installation piece Following Room - Trento, 2008 is part of her research of repetition, looking, deciphering and presenting reality and illusion, the illusion of reality and the reality of illusions in our world. How much can we trust our eyes, our selves, our thoughts, other people? mehr dazu... |
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Luisa Kasalicky : EINMAL, DIE SEITE GESPIEGELT MUSA Wien
Die Ausstellung setzt an der Schnittstelle von Raumerfahrung und Bildwahrnehmung an. Luisa Kasalicky zeigt Objekte, die aus der Zweidimensionalität des Bildes ausbrechen, sich von der Wand über Säulen in den Ausstellungsraum erstrecken. Dadurch kippen und brechen gewohnte Perspektiven, die Wahrnehmung der gemalten Flächen erfährt durch deren Ausfaltungen und unvermutete Biegungen eine neue Qualität. Der konstruktivistisch anmutenden Malerei Kasalickys haftet so ein Hauch von Anarchie, von Störung und Unordnung an. In ihren Werken reflektiert Luisa Kasalicky Traditionen der Malerei und deren kunstwissenschaftliche Auswirkungen. Mit komplexen Farb-, Material- und Raumsystemen widersetzt sich ihre Malerei der Tendenz, Kunst zum Warenfetisch zu reduzieren. mehr dazu... |
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Peter Piller : SWISS LANDSCAPES ProjecteSD Barcelona
For his third solo show at ProjecteSD, Swiss Landscapes, Peter Piller has chosen to present a work that emerged from an already existing archive. In early 2007, Peter Piller was granted access to the digital photo archive of the Claims Department of Bâloise Insurance. Working from half a million digital photographs taken by appraisers on accident sites between 2001 and 2005, he selected 60 images that he put together in a new series entitled Nimmt Schaden. There is a formal diversity in the 60 colour photographs making Nimmt Schaden. In some of the images is almost impossible to identify the “accident”, the subject of the photograph; in some others it is shown at full frame. Full of multiple references, the 60 images reveal aspects, small details which certainly escaped the occasional photographers and that now, once the image is liberated from its original purpose and through the combination and reordering of the displaced materials, are the source of a new form of narrative structure. mehr dazu... |
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Marlene Dumas: Measuring Your Own Grave Museum of Modern Art, New York
Measuring Your Own Grave is the first North American mid-career survey of paintings and drawings by Marlene Dumas. The exhibition features approximately 70 paintings and 35 drawings ranging in format from small individual drawings and intimate, early sketchbooks, to large-scale ink washes, which are, in some cases, more monumental than the paintings. Several series of drawings are also featured, including Models, which consists of 100 single sheets. Dumas’s paintings are also diverse in size and scale— ranging from very large, recumbent figures of the dead or newborn, to several paintings just completed by the artist and seen at MoMA for the first time in the United States. The exhibition takes its subtitle, “Measuring Your Own Grave,” from a painting made in 2003. In this work, a figure bows toward the viewer, gracefully stretching its arms the width of the canvas. The title suggests that the space of the canvas becomes the figure’s coffin or grave— for the artist, this measuring is akin to the process of representation itself. “Marlene Dumas is one of the most intriguing painters working today,” Ms. Butler said. “Her exploration of portraiture and engagement with many of the most difficult social issues of our time is truly unique, as is her continuing commitment to painting as a relevant and powerful medium.” mehr dazu... |
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BLACKED OUT - George Cup & Steve Elliott Städtische Galerie Nordhorn
Zum ersten Mal in Deutschland präsentiert die Städtische Galerie Nordhorn in Kooperation mit dem Kunstverein Wolfsburg eine umfassende Überblicksausstellung des deutschamerikanischen Künstlerpaares George Cup & Steve Elliott. Die in der Städtischen Galerie Nordhorn versammelten Werke aus der bedeutenden »Greenspan Collection« reichen von Installationen, Objekten und Malerei bis zu Künstlerbüchern und Video- und Experimentalfilmen der beiden Mitbegründer der amerikanischen Minimal Art. Schwerpunkt der Sammlung bilden Arbeiten aus den späten 1970er und frühen 1980er Jahren. Reduzierte geometrische Flächen von unterschiedlicher, doch immer auf das menschliche Maß bezogener Größe finden sich in allen Arbeiten der Künstler wieder. Dazu gehören großformatige Wand- und Raumarbeiten, die nach Angaben von George Cup eigens für die Retrospektive nachgebaut wurden, wie beispielsweise die großteilige Installation "SQUAREROUND 4" aus dem Jahr 1978. "Blacked Out" ist die erste Retrospektive des Künstlerpaares, deren öffentliche Wahrnehmung nach der Inhaftierung George Cups seit 1986 systematisch blockiert wurde. mehr dazu... |
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The Absence of Mark Manders SMAK Gent
Since the end of the 1980s Mark Manders has created sculptural installations – or better said: installation sculpture – which can all be regarded as sections of a self portrait in the form of imaginary spaces. Through his recent participation in the 24th Sao Paulo Biennale (1998), the Venice Biennale (2001) and Documenta 11 in Kassel (2002) Manders has acquired a prominent and autonomous position in the international world of sculptural artists. In the ever swelling ‘self’ spaces of Manders like this an encyclopaedia of melancholy and occasionally terrifying idea and memory-architectures of a sort of ghostly self image, gradually develop. As regards atmosphere, many of his installations are strongly linked to nineteenth-century so-called Gothic literature of which writers like Edgar Allan Poe and Alfred Kubin are the most famous adepts. In Manders’ spaces, which are filled with echoes and reverberations, ‘presence’ and ‘disappearance’ together follow a fascinating path situated somewhere between dream and nightmare through a world full of puzzles and paradoxes. mehr dazu... |
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Cezary Bodzianowski : MAYBE Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen
Die Arbeit von Cezary Bodzianowski besteht aus genauen Beobachtungen des Alltags und zurückhaltenden, subversiven Interventionen, die er diesem hinzufügt. Seine Methode ist es dabei, sich so strikt an die Regeln zu halten und das Gegebene so zustimmend zu spiegeln, bis das Absurde der Situation offensichtlich wird. Meist tut er das in Form von Performances, die im öffentlichen Raum stattfinden, ohne dass die Öffentlichkeit sie bemerkt (auch dann nicht, wenn sie selbst eine Rolle darin übernimmt), als Foto oder Film dokumentiert und auf diese Weise in den Ausstellungsraum übertragen werden. Dazu erschafft er eine Kunstfigur, die gleichermaßen unangreifbar wie greifbar ist: sich selbst. Der Hauptdarsteller Cezary Bodzianowski tritt in den Performances des Regisseurs Cezary Bodzianowski auf. Markenzeichen: seine scheinbare Neutralität. Er kommentiert nichts, sondern bleibt ebenso unbewegt wie stumm. mehr dazu... |
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Jules Spinatsch - Am Ende der Sehnsucht Kunsthaus Zug
In seiner ersten monografischen Ausstellung in einem Schweizer Kunstmuseum zeigt der in Zürich und Genf tätige Fotograf Jules Spinatsch neue, speziell für die Ausstellung in Zug realisierte Arbeiten aus seinem bekannten Langzeitprojekt "Snow Management" und kombiniert sie mit Werken aus anderen Werkreihen. In den Fotografien und Videos aus "Snow Management" beobachtet und dokumentiert Jules Spinatsch die Gestaltung des Alpenraums durch den Menschen. Die Bilder aus diesem Zyklus zeigen, wie im Scheinwerferlicht eines Pistenfahrzeugs Schnee produziert und bearbeitet, ja wie gesamte Landschaften mit immensem Aufwand präpariert werden, um damit die möglichst perfekte Illusion einer - künstlich geschaffenen - Natürlichkeit zu erzeugen. Für eine Erlebnisnacht in Serfaus / Tirol wird das Negativbild der im Eis gefangenen, dem Untergang geweihten "Endurance" auf den Berghang projiziert, dem Expeditionsschiff der 1916 gescheiterten Antarktisexpedition des Briten Ernest Shackleton. Die hell illuminierte nächtliche Landschaft wird zur Bühne für unsere Eventkultur; der Berghang dient als Projektionsfläche. mehr dazu... |
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Daniel Knorr: Scherben bringen Glück Kunsthalle Fridericianum, Kassel
Performance und Alltagsleben sowie öffentlicher und privater Raum und die Beziehungen zwischen Künstler und Publikum sind die signifikanten Aspekte der Arbeit von Daniel Knorr. Dem Prinzip der Konzeptkunst folgend, spielt er mit dem Moment der Materialisierung von Kunst und stellt diese auf unterschiedlichen Ebenen in Frage. Der Gedanke, die Idee, das Gefühl aber auch Identität, Sprache und Text tragen zur Realisierung seiner Kunst bei. Im Fridericianum wird Daniel Knorr sein performatives Projekt Scherben bringen Glück präsentieren. Dies beinhaltet nicht nur die Entstehung der Skulptur City Pills, sondern auch eine über den gesamten Zeitraum der Ausstellung fortlaufende Produktion von Brillen aus Altglasscherben. Mit der Perspektive auf den Begriff der Materialisierung ist es sein Anliegen, eine Sichtbarmachung von Geschichte zu bewirken und Assoziationen zu unterschiedlichen Ebenen unserer Kultur oder Nicht-Kultur hervorzurufen. Scherben bringen Glück ist aber auch eine Übung im Sehen und thematisiert das globale Ungleichgewicht. Der Künstlerische Leiter Rein Wolfs hat Knorr eingeladen, ihn über die Periode seines Wirkens in Kassel kontinuierlich zu begleiten. „Die Kunst von Daniel Knorr steht für eine dynamische Verbindung zwischen dem Konzeptuellem und dem Performativem. Sie zeugt von Menschlichkeit, Spielwitz, Engagement und Institutionskritik.“ begründet Wolfs diese Zusammenarbeit. mehr dazu... |
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Zeichnungen - Karl Hartung zum 100. Geburtstag Museum Moderner Kunst Stiftung Wörlen, Passau
Waren zunächst Richard Haizmann und der frühe Henry Moore seine Vorbilder, so entwickelte der Bildhauer Karl Hartung bereits in den 30er und 40er Jahren unter dem Eindruck der Pariser Kunstszene um Laurens, Brancusi und Picasso erste Überlegungen zu eigenen Abstraktionen. Zeit seines Lebens sollte die Zeichnung das plastische Werk Hartungs begleiten. Selten sind es Vorarbeiten für Skulpturen, viel mehr bilden die Arbeiten auf Papier einen eigenständigen Werkkomplex, der mit zum Teil großformatigen und farbigen Blättern das dreidimensionale OEuvre souverän begleitet. Durch seine frühe Beschäftigung mit der Abstraktion gelang Hartung nach den Restriktionen der NS-Zeit schnell der Anschluss an die internationale Kunstszene, wobei ihn seine Eigenständigkeit interessante künstlerische Lösungen finden ließ. Die Ausstellung zum 100. Geburtstag des Künstlers zeigt ca. 70 Zeichnungen aus allen Schaffensperioden Karl Hartungs und verfolgt die parallele Entwicklung von zwei- und dreidimensionalem Werk mit der Präsentation von ca. 25 Plastiken. mehr dazu... |
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Anri Sala : Purchase Not By Moonlight Museum of Contemporary Art, North Miami
The first major museum exhibition by Albanian artist Anri Sala features films from the late 1990s to the present along with photographs and sculptures that explore a dialogue about the interplay of the works with space and time. Issues of rupture are addressed in the exhibition. Sala’s films play on a timer and the exhibition lighting corresponds to the same program. Sala has created an environment in which the visitor’s focus is directed toward specific films that engage in dialogue with each other, with the space, and experience of the viewer. Included are several drums especially fabricated for the exhibition. Synched with particular films, the drumsticks respond to the low-frequency rhythm of the films’ soundtracks, a furtive, yet direct connection between musical instruments and the sound component of a particular narrative. As some films end, they completely disappear and different films in other areas of the museum begin. The orientation of the installation is constantly changing, causing viewers to reorient themselves within the space. mehr dazu... |
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Mike Kelley Sammlung Goetz, München
In einer umfassenden Einzelausstellung zeigt die Sammlung Goetz mehr als 40 Werke des amerikanischen Künstlers Mike Kelley. Das Spektrum reicht von frühen Gemälden aus dem Jahr 1976 bis zu großen Installationen aus seiner Kandors-Serie von 2007 und zeigt das vielfältige mediale Schaffen des Künstlers in ausgewählten Einzelpositionen. Mehrere große Rauminstallationen, zum Teil mit aufwändigen Videoprojektionen, werden ergänzt von Zeichnungsserien, einer Audioinstallation, Skulpturen sowie zahlreichen Videos. Bereits im Jahr 2000 wurden Arbeiten von Mike Kelley gemeinsam mit denen von Peter Fischli und David Weiss in der Sammlung Goetz gezeigt. Durch weitere Ankäufe in den letzten Jahren hat Ingvild Goetz weltweit eine der größten Konvolute von Werken Mike Kelleys in einer Privatsammlung zusammengetragen. Dadurch ist es nun möglich, einem der bedeutendsten Künstler der Gegenwart eine umfassende Einzelwerkschau zu widmen, deren kuratorisches Konzept von ihm selbst entwickelt wurde. mehr dazu... |
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Political/Minimal KW Berlin
Die Ausstellung Political/Minimal stellt 32 Arbeiten internationaler Künstler vor, die in der Form minimalistisch sind, aber einen politischen Inhalt haben. Dieser Widerspruch zwischen Abstraktion und Weltbezogenheit ist in der aktuellen Kunstpraxis als eine zentralere Tendenz auffällig geworden. Die Künstler beziehen sich in ihren skulpturalen Arbeiten auf klassische minimalistische Grundformen – zweidimensionale Formen wie Kreis, Quadrat und Dreieck oder Körper wie Kugel, Würfel und Pyramide. Im Gegensatz zum selbstbezogenen Minimalismus laden sie diese aber auf mit Geschichten und politischen Fragen nach dem Menschsein, dem Leben und Körper und der Gesellschaft. Durch ihre visuelle Attraktivität sind die Arbeiten zunächst sehr einfach zugänglich. Es ist immer der zweite Blick – auf das Material, die Oberfläche, den Entstehungskontext oder den Titel der Arbeit –, der die Begegnung mit dem Kunstwerk zu einer komplexeren, weil ästhetischen, gesellschaftlichen, persönlichen und politischen Erfahrung macht. Die Kunst steigt wieder in den gesellschaftlichen Diskurs ein: Alte, fast tot geglaubte Fragen wie „Was ist der Mensch?“, „Was kann ich wissen?“ und „Was soll ich tun?“ tauchen erneut auf. Dabei greifen die Künstler nicht auf illustrierende Abbildungen, figurative Repräsentation oder Schrift zurück, so wie es in der konventionellen politischen Kunst wie Agitprop häufig praktiziert wird. Stattdessen sind die Kunstwerke durch eine große Offenheit bestimmt. mehr dazu... |
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China goes Stuttgart Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Die Ausstellung stellt vier junge chinesische Künstlerinnen und Künstler vor, die an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart studieren oder studiert haben. Sie gehören zu einer Generation, die sich selbstbewusst als Teil einer globalisierten (Kunst)Welt begreift. So lassen sie klassische chinesische Motive auf europäische Alltagssituationen treffen und nehmen sich nationaler und künstlerischer Klischees an. Ironische Distanz zur westlichen Konsumgesellschaft lässt sich ebenso feststellen wie die Reflexion über das Fremdsein in der Ferne. In ihren zumeist gegenständlichen Werken nutzen sie die gesamte Bandbreite künstlerischer Techniken – von farbkräftigen Gemälden über filigrane Zeichnungen bis hin zu gläsernen Buchobjekten – und künden darin auf höchst unterschiedliche Weise von der ›Inspiration Deutschland‹. mehr dazu... |
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Mark Wehrmann : Feuchtgebiete Galerie für Landschaftskunst, Hamburg
Als dioramenartige Collagen präsentieren sich die neuen Arbeiten von Mark Wehrmann. Fotografien eines unklar bleibenden Ortes (Asphaltflächen, Rampen, Rohre, Pfützen und Schlamm) werden in grob-feiner Geste geschnitten, gefalzt, geklammert oder mit Nieten versehen und anschließend in räumliche Formen gebracht. In dieser künstlerischen Herangehensweise kommt er zu einer dialektischen Bildauffassung: unterstützen die fotografischen Aufnahmen sowie die plastische Nachbearbeitung einen Illusionismus, so wird dieser gleichzeitig offensiv durch den Einsatz von Klammern und Nieten zerstört. Partiell fügen sich diese Elemente mimetisch in das Bildmotiv ein – eine Niete wird zum Abflußstutzen –, an anderer Stelle wirken sie kontrapunktisch und erzeugen ästhetische Brüche – das Fotopapier wird durchlöchert, zerschnitten, verletzt. Als ungerahmte Bildobjekte an die Wand gebracht, entwickeln die Arbeiten einen bemerkenswerten Sog. „Die Umstülpung des Horror Vacui in parallele Möglichkeitsuniversen.“ mehr dazu... |
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Daniel Roth : CAR GWYLLT Kunstmuseum Bonn
Daniel Roth verknüpft in seinem ebenso eigensinnigen wie präzise entwickelten Werk reale Orte, biografische Elemente und fantastische Architekturträume zu einem labyrinthischen Kosmos, in dem alles auf eine geheimnisvolle Art miteinander verbunden ist. Dabei kommt es für den Betrachter zu einer Erfahrung der Ent-Sicherung des klassisch-konventionellen Raumgefüges, zugunsten eines labyrinthischen Kryptosystems, das jegliche Ordnung des rechten Winkels und rationaler Nachvollziehbarkeit sabotiert. Als ein „Detektiv des Möglichen“ (S. Berg) konstruiert der Künstler seine verborgenen, nur gedanklich zu erschließenden Nebenwelten aus einer Fülle von Realdetails, Beweismaterialien, Fotos und exakten Beschreibungen, deren leidenschaftliche Genauigkeit dem Betrachter den Einstieg in die psychisierten (T)Raumreisen durch das wilde Denken dieses Werks ermöglicht. Dabei argumentiert Roth stets elliptisch: Lücken, Auslassungen und das Verschwimmen der Konturen des Erzählten und Gezeigten interessieren ihn weit mehr, als das Herstellen eines eindeutigen Zusammenhangs. Was wir zu sehen bekommen ist immer nur eine Ahnung dessen, was wirklich vorhanden sein könnte. mehr dazu... |
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Susan Hefuna Albion Gallery, London
For Susan Hefuna, every work's meaning is fluid, changing to accommodate the vantage point of each new viewer. By studying how audiences in Egypt and Germany responded to her early works, she learned "that there is not one truth, but layers of interpretations or perceptions." Since then, Hefuna has continued to make viewers aware of the 'cultural codes' that govern their interpretive processes, and encouraged them to look beneath the surfaces of their preconceptions. Her three-dimensional Mashrabiya screens and vitrine installations play on the notion of what is hidden and what is seen. Mashrabiyas have long been used in Arabic architecture to allow a building's inhabitants to look out without being seen, to simultaneously reveal and conceal. As Hans Ulrich Obrist stated, Hefuna adds a dual meaning to her Mashrabiyas by presenting them as both "autonomous sculptures" and "architectural ornaments." The exhibition will present a selection of her Mashrabiya screens, drawings, photographs and installation works. mehr dazu... |
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